Für Mobilitätsreferate, Verkehrsbetriebe und Kommunen, die beim ÖPNV-Ausbau Vertrauen aufbauen wollen, bevor Widerstand entsteht.
ÖPNV-Ausbau und Netzerweiterung stehen für ein klares Zielbild: mehr Mobilität, weniger Individualverkehr, bessere Anbindung. Doch zwischen Zielbild und Baubeginn liegen Jahre – mit Genehmigungsverfahren, politisch umstrittenen Finanzierungsfragen und einem wachsenden Kreis von Akteur*innen, die frühzeitig eingebunden werden wollen: Naturschutz- und Sicherheitsbehörden, Stadtratsfraktionen, Anwohnende entlang der geplanten Strecke.
Mobilitätsreferate, Verkehrsbetriebe und Kommunen stehen damit vor einer doppelten Aufgabe: Sie müssen nicht nur planen, sondern ihre Projekte so kommunikativ aufstellen, dass sie über lange Laufzeiten stabil bleiben – auch wenn Rahmenbedingungen sich ändern und Widerstände entstehen.
Lots* begleitet ÖPNV-Ausbauprojekte und Netzerweiterungen in deutschen Städten. In über 80 Projekten haben wir gelernt: Die entscheidenden Weichen werden in Phase 0 gestellt – bevor ein Projekt öffentlich wird.
Akzeptanzkommunikation beim ÖPNV-Ausbau bezeichnet die strategische Planung und Steuerung aller Kommunikationsprozesse rund um Netzerweiterungen, Lückenschlüsse und neue Schieneninfrastruktur. Sie beginnt vor dem ersten öffentlichen Planungsschritt und begleitet ein Projekt durch alle Phasen bis zur Inbetriebnahme. Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen: in der Öffentlichkeit, in der Politik und innerhalb der beteiligten Organisationen.
Verkehrsreferat und ÖPNV-Betreiber. Feuerwehr und Planungsteam. Naturschutzbehörde und Stadtrat. Alle haben Belange – und erarbeiten sich das Projekt oft aus schriftlichen Unterlagen, bevor sie Stellungnahmen schreiben. Manchmal entstehen Interpretationen, die sich mit einem frühen gemeinsamen Termin hätten klären lassen.
Nicht jedes Projekt braucht dieselbe Kommunikation. Entscheidend ist: klar benennen, was gestaltbar ist – und was feststeht. Wer das früh klärt, schafft Vertrauen. Wer es vermeidet, schafft Enttäuschungen.
Wo soll die neue Straßenbahnlinie zwischen Limbach-Oberfrohna und Chemnitz verlaufen? Diese Frage lässt sich nicht am Reißbrett allein beantworten. Lots* begleitet gemeinsam mit dem Planungsbüro VCDB die Vorplanung mit einem mehrstufigen digitalen Beteiligungsprozess: Ämter, Gemeinden und zentrale Stakeholder*innen diskutieren in Arbeitsklausuren offen über Trassenvarianten, Abwägungen und Zielkonflikte – bevor eine Vorzugsvariante feststeht. Das Ergebnis: eine Planung, die von Anfang an erklärt, was sie tut – und damit Akzeptanz aufbaut.
Lots* begleitete die Mainzer Mobilität beim Ausbau des Straßenbahnnetzes – mit Beteiligung, Moderation und strategischer Kommunikation. Im Mittelpunkt: die Frage, wie ein Ausbauprojekt in einer lebendigen Stadtgesellschaft Rückhalt gewinnt. Dafür konzipierte und begleitete Lots* den Interessenbeirat im Teilprojekt „Innenstadtring" – ein Gremium aus Bürger*innen und Interessenvertreter*innen, das in 13 Sitzungen eine fundierte Empfehlung für eine Vorzugsvariante erarbeitete.
Die Ost-West-Achse verläuft mitten durch die Kölner Innenstadt – mit einer deutschlandweit einzigartigen Doppelplanung: oberirdisch oder unterirdisch? Lots* begleitet die Stadt Köln mit Stakeholder*innen-Management, politischem Begleitgremium und Öffentlichkeitsarbeit über alle Projektphasen. Im April 2025 hat der Stadtrat die Tunnelvariante beschlossen. Lots* ist weiter dabei.
Wie erreichen Sie bei Infrastrukturprojekten nicht nur die engagierte Minderheit, sondern auch die schweigende Mehrheit? Wie nutzen Sie vorhandene Daten, um Ihre Kommunikation gezielter, transparenter und effizienter zu machen? Das White Paper zeigt, wie datenbasierte Kommunikation den Unterschied macht – von der Zielgruppenansprache bis zum strategischen Ressourceneinsatz.
Sina Marx begleitet ÖPNV-Ausbauprojekte und Netzerweiterungen in deutschen Städten. Sie kennt die Dynamiken zwischen Verkehrsreferaten und ÖPNV-Betreibern. Die Logik langer Genehmigungsphasen. Und die Frage, wie man ein Projekt kommunikativ stabil hält, wenn der nächste Wahlkampf beginnt. Ihre Überzeugung: Akzeptanz beim ÖPNV-Ausbau entsteht nicht durch Argumente allein. Sondern dadurch, dass die richtigen Menschen früh miteinander sprechen – und alle auf demselben Wissensstand sind.
So früh wie möglich – idealerweise in Phase 0, bevor das Projekt öffentlich bekannt ist. Wer erst kommuniziert, wenn die ersten Presseanfragen kommen, hat die wichtigsten Hebel bereits verpasst. In frühen Projektphasen lassen sich Missverständnisse zwischen Ämtern klären, politische Unterstützung aufbauen und Kommunikationsstrukturen etablieren, die das Projekt über Jahre tragen.
Indem man nicht wartet, bis etwas passiert. Lots* entwickelt Kommunikationsstrategien, die Projekte über Jahre begleiten – mit klaren Botschaften, definierten Zuständigkeiten und Formaten, die sich an den Projektphasen orientieren. Auch in ruhigen Phasen präsent bleiben: bei der Politik, bei den Stakeholder*innen entlang der Strecke, in der Öffentlichkeit.
Erst mal verstehen, warum. Widerstand gegen einen Abschnitt ist selten irrational. Oft stecken dahinter konkrete Belange – Naturschutz, Grundwasser, Straßenraumaufteilung. Lots* hilft dabei, diese Belange frühzeitig zu erkennen und in die Kommunikationsstrategie einzubauen. Wer das tut, verhindert, dass ein einzelner Abschnitt das gesamte Projekt gefährdet.
Oft scheitert sie nicht am Willen, sondern an fehlenden Formaten. Ämter erarbeiten sich Projekte aus schriftlichen Unterlagen – und schreiben Stellungnahmen, die auf unterschiedlichem Verständnis beruhen. Ein gemeinsamer Kickoff-Termin, bei dem alle Beteiligten das Projekt aus erster Hand erklärt bekommen, verhindert mehr Konflikte als jede spätere Kommunikationsmaßnahme.
Netzerweiterung, Lückenschluss, Neubau – egal in welcher Phase: Lots* steigt ein. Sprechen Sie uns an!
Zum Kennenlernen, zum Vereinbaren von Terminen oder für Informationen: Am besten sprechen wir uns persönlich. Füllen Sie einfach das Kontaktformular aus. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen.