Für Stadtwerke, Energieversorger und Kommunen, die Energieprojekte erfolgreich umsetzen wollen. Mit Vertrauen statt Widerstand.
Energieprojekte durchlaufen heute aufwendige Planungs- und Genehmigungsverfahren – und geraten trotzdem ins Stocken. Der Grund liegt selten im Technischen. Akzeptanz in der betroffenen Bevölkerung ist nicht selbstverständlich. Das gilt für den Wärmenetzausbau ebenso wie für Windenergie oder Tiefengeothermie.
Kommunikation entscheidet dabei darüber, ob Akzeptanz entsteht oder Widerstand. Nicht als Anhang zur Planung, sondern als eigenständige Leistung – beginnend in der Leistungsphase 0.
Akzeptanzkommunikation ist keine klassische Öffentlichkeitsarbeit und kein Beteiligungsformat. Sie setzt an, wenn fehlende Zustimmung Genehmigungen verzögert, wenn Skepsis Projekte gefährdet oder organisierter Widerstand Entscheidungen blockiert. Entscheidend ist nicht nur, was kommuniziert wird, sondern wie Menschen tatsächlich erreicht werden und was sie zum Handeln bewegt. Das Team von Lots* begleitet Kommunen, Stadtwerke und Energieversorger seit mehr als zwei Jahrzehnten kommunikativ durch Energieprojekte – von der kommunalen Wärmeplanung bis zum Netzausbau.
Lots* begleitet Betreiber*innen von Tiefengeothermie-Projekten dabei, durch frühzeitige Kommunikation Ängste vor Erdbebenrisiken und möglichen Schäden am Grundwasser abzubauen, politische Mehrheiten zu gewinnen und Bürger*innen aktiv einzubinden.
Kommunales Stadtwerk – Kommunikationsstrategie für Tiefengeothermie-Projekt
Wasserstoff ist für viele Menschen noch neu – deshalb brauchen Leitungs- und Infrastrukturprojekte eine Kommunikation, die Sicherheitsfragen proaktiv beantwortet und alle Stakeholder*innen frühzeitig einbindet.
VNG AG – GreenRoot, Lutherstadt Wittenberg
Lots* unterstützt Stadtwerke und Kommunen dabei, durch strategische Akzeptanzkommunikation Vertrauen für den Ausbau von Fernwärmenetzen und die Umsetzung kommunaler Wärmepläne zu schaffen.
Städtische Werke Magdeburg – zukunftsfeste Wärmeversorgung
Enercity Erneuerbare GmbH – Windpark Wedemark
CCS ist für Industrieunternehmen technisch unvermeidbar. Lots* sorgt dafür, dass es auch kommunikativ trägt: mit Argumentarien und Stakeholder*innen-Dialog.
Industrieunternehmen - Stakeholder*innen-Management
Energieprojekte gelingen, wenn strategische Kommunikation frühzeitig ansetzt. Lots* verbindet bewährte Kompetenzen mit branchenspezifischer Erfahrung: von der Stakeholder*innen-Analyse über Akzeptanzkommunikation bis zum dialogorientierten Austausch mit Bürger*innen, Politik und Medien.
schafft Vertrauen bei Energieprojekten, bevor der erste Widerstand entsteht.
Das Lots* Framework für wirksame Verhaltensänderung wurde gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis entwickelt.
Ziel war es, herauszufinden: Wie kann Kommunikation Verhaltensänderung gezielt begleiten – statt auf Zufall oder Einmaleffekte zu setzen?
In Reallaboren, Tests und Feedbackschleifen wurde Wissen aus der Forschung zu einem alltagstauglichen Werkzeug für Kommunikator*innen weiterentwickelt.
Die Antwort ist das Lots* Framework für wirksame Verhaltensänderung, das zeigt: Veränderung lässt sich gestalten – wenn Menschen über alle Phasen der Verhaltensänderung hinweg begleitet werden.
Lots* unterstützt die Städtischen Werke Magdeburg mit gezielter Akzeptanzkommunikation auf dem Weg zur klimafreundlichen Wärmeversorgung. Der Fokus liegt darauf, Bürger*innen frühzeitig einzubinden und die öffentliche Debatte proaktiv zu gestalten – bevor Widerstände entstehen.
Bis zu 43 Windenergieanlagen im niedersächsischen Forst: das größte Projekt von Enercity Erneuerbare. Lots* übernahm die strategische Kommunikationsberatung: Stakeholder*innen-Analyse, Konzeption und Moderation eines öffentlichen Infomarkts in Mellendorf – und Ad-hoc-Beratung bei tagesaktuellen Entwicklungen.
Fernwärmespeicher prägen das Stadtbild jahrelang. Kommunikationsberatern Miriam Mathias zeigt, warum Akzeptanzkommunikation bei Fernwärmespeichern kein Nice-to-have ist: von der Preisvertrauenskrise im Fernwärmemarkt über die kommunikative Lücke in aktuellen Bauprojekten bis zur Frage, wie Stadtwerke Anwohner*innen, Kommunalpolitik und lokale Öffentlichkeit wirklich erreichen – bevor andere die Deutungshoheit übernehmen.
Bürger*innen-Versammlung, 80 Menschen, angespannte Stimmung – und plötzlich steht jemand auf: „Ihr macht unsere Heimat kaputt!" Kommunikationsberaterin Mareike Wald kennt diese Situation. In ihrem Beitrag zeigt sie, warum Widerstand bei Windenergieprojekten kein Versagen ist, sondern Teil des Prozesses – und wie Kommunikationsverantwortliche souverän reagieren.
Nein, aber der Aufwand steigt. Wer erst kommuniziert, wenn Bürger*innen auf der Straße stehen oder Petitionen kursieren, kämpft gegen verfestigte Bilder. Das ist möglich, dauert aber länger und kostet mehr als frühzeitige Kommunikation. Lots* arbeitet auch in Konfliktsituationen – mit klarer Analyse, wer die kritischen Akteure sind, was sie bewegt und wie ein glaubwürdiger Dialog wieder aufgebaut werden kann. Manchmal ist Deeskalation das Ziel, manchmal das Sichern von Handlungsspielraum. Beides braucht Strategie.
Öffentlichkeitsarbeit informiert. Akzeptanzkommunikation verändert. Der Unterschied liegt nicht im Kanal, sondern im Ziel: Es geht nicht darum, Botschaften zu senden – sondern darum zu verstehen, warum Menschen einem Projekt skeptisch gegenüberstehen, und gezielt daran zu arbeiten. Lots* nutzt dafür verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse und datenbasierte Kommunikation: Was treibt Zustimmung? Was erzeugt Widerstand? Und wie erreichen wir die Menschen, die noch keine Meinung haben, bevor andere sie übernehmen?
Das ist eine der häufigsten Fragen, die wir hören. Die kurze Antwort: Projekte, die ins Stocken geraten, weil Akzeptanz fehlt, kosten ein Vielfaches dessen, was frühzeitige Kommunikation kostet – in Zeit, Rechtskosten und Reputationsschäden. Lots* kann dabei helfen, diesen Business Case intern zu argumentieren: mit Zahlen aus vergleichbaren Projekten und einem konkreten Kommunikationsrahmen, der zeigt, was wann gebraucht wird.
Dann, wenn das Projekt eine Dimension annimmt, die intern schwer zu stemmen ist – zeitlich, inhaltlich oder weil die eigene Nähe zum Thema zum Problem wird. Wer selbst tief im Projekt steckt, sieht manchmal nicht mehr, wie es von außen wirkt. Lots* bringt den Außenblick: Was nehmen Bürger*innen wahr? Welche Fragen werden kommen, bevor sie gestellt werden? Und wo entstehen gerade Narrative, die das Projekt gefährden könnten? Manchmal reicht eine strategische Beratung auf Zeit. Manchmal braucht es mehr. Das klären wir gemeinsam.
Eine größere, als viele Projektierende zunächst annehmen. Lokale Politiker*innen sind keine neutrale Instanz – sie haben eigene Interessen, Wahlkreise und Öffentlichkeiten. Wer sie zu spät informiert oder in eine fertige Planung einlädt, riskiert, dass sie sich öffentlich distanzieren – auch wenn sie das Projekt inhaltlich für richtig halten. Lots* empfiehlt, kommunalpolitische Akteure frühzeitig in vertraulichen Formaten einzubinden: nicht als Absegnung, sondern als echten Austausch. Wer früh informiert ist, kann später glaubwürdig erklären.
Beides. Es gibt Muster, die sich bewährt haben: frühzeitiger Start, ehrlicher Umgang mit Unsicherheiten, Dialogformate statt Informationsveranstaltungen, Stakeholder*innen-Analyse vor dem ersten öffentlichen Schritt. Aber die Ausprägung ist immer projektspezifisch. Ein Windpark in einer strukturschwachen Region funktioniert kommunikativ anders als ein Fernwärmeprojekt in einem Gründerzeitviertel. Lots* bringt das Muster – und passt es auf das konkrete Projekt, die lokale Dynamik und die Akteurslandschaft an.
Zum Kennenlernen, zum Vereinbaren von Terminen oder für Informationen: Am besten sprechen wir uns persönlich. Füllen Sie einfach das Kontaktformular aus. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen.