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Mobilitätsprojekte trotz Haushaltssperre: 3 kommunikative Hebel für Handlungsfähigkeit

18.01.2026 | Von Sina Marx | Mobilität
Die Haushaltskrise 2023/2024 kam nicht über Nacht – aber ihre Auswirkungen auf laufende Mobilitätsprojekte waren dennoch massiv. Ich erinnere mich an ein Gespräch im Frühjahr 2024 mit einem ostdeutschen Verkehrsunternehmen: „Wir wissen nicht, ob wir die Buslinie ins Umland noch umsetzen können. Die Förderzusage steht, aber das Geld kommt nicht." Was ich in den letzten 18 Monaten in meinen Projekten erlebt habe: Nicht die fehlende Planung ist das Problem. Sondern die Unsicherheit, ob und wann Mittel tatsächlich fließen. Projekte, die fachlich durchdacht und politisch gewollt sind, kommen ins Stocken. Teams verlieren Motivation. Externe Partner*innen springen ab.
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Wie Stadtwerke und Energieversorger 2026 erfolgreich kommunizieren

15.01.2026 | Von Dr.-Ing. Stefanie Walter | Energie
Wenn wir mit Kommunikationsverantwortlichen bei Stadtwerken, Energieversorgern und Netzbetreibern sprechen – und das tun wir täglich, zeigt sich ein klares Bild: 2026 wird arbeitsintensiv, vielschichtig und politisch. Gleichzeitig eröffnen sich große Chancen, strategisch zu gestalten und Vertrauen zu stärken.
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„Baustellen sind der sichtbare Beweis dafür, dass wir Zukunft bauen.“

15.01.2026 | Von Dr.-Ing. Stefanie Walter | Energie
Deutschlands Städte und Gemeinden stehen mit der Energiewende vor der größten infrastrukturellen Transformation seit Jahrzehnten. Tiefbau statt Talkshow, Bagger statt Beschlüsse. Für Stadtwerke bedeutet das: Aus Strategie wird Praxis und aus abstrakten Klimazielen werden konkrete Eingriffe in das Leben von Menschen. Wie kommuniziert man ein solches Zukunftsprojekt, das im Alltag erst einmal vor allem Unbequemes bedeutet? Darüber sprechen wir mit Anja Keßler-Wölfer, Leiterin der Unternehmenskommunikation der Städtischen Werke Magdeburg.
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CCS-Projekte: Akzeptanz durch strategische Kommunikation

Im Interview spricht Senior-Kommunikationsberaterin Dr.-Ing. Stefanie Walter mit Prof. Dr. Walter Frenz, Leiter des Lehr- und Forschungsgebietes Berg-, Umwelt- und Europarecht an der RWTH Aachen University, über die rechtlichen Rahmenbedingungen für CO₂-Speicherung. Und warum es wichtig ist, dass Projektverantwortliche frühzeitig kommunizieren.
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Von der Planung zur Realität: Wie Stadtwerke die Wärmewende strategisch gestalten müssen

Zumeist liegen die Kommunalen Wärmepläne auf dem Tisch. Nun beginnt die Umsetzungsphase – und damit der Moment, in dem Kommunikation über Akzeptanz, Kooperation und Finanzierung entscheidet.
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Baukommunikation bei Brückensanierungen: Drei Erkenntnisse für weniger Stau und mehr Akzeptanz

Als ich vor zweieinhalb Jahren die Kommunikationsbegleitung für das Planungsprojekt 6-streifige Erweiterung der A 3 westlich von Regensburg übernahm, war die Ausgangslage eindeutig unklar: mehrere Jahre Planungszeit für 13 Kilometer in die Jahre gekommene Fahrbahnen inkl. Ersatzneubau von 17 Brücken, darunter die 930 Meter lange Donaubrücke Sinzing. Letztere in einem Zustand, der die Planungszeit unter Umständen nicht überlebt. Mit der guten Nachricht, dass es eine neue Brücke geben wird, musste also auch die schlechte verbreitet werden, dass die alte Brücke über ein Jahr lang aufwendig instandgesetzt werden muss, damit sie so lange hält, bis die neue Brücke steht. Es ging längst nicht mehr um klassische Baustelleninformation – es ging um Deutungshoheit.
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