Für Verkehrsbetriebe, Kommunen und Baulastträger von Straßeninfrastruktur, die Akzeptanz schaffen statt Widerstand verwalten.
Kommunikation für Infrastrukturprojekte im Mobilitätssektor schafft Akzeptanz für technisch notwendige Vorhaben: Vom Ausbau des ÖPNV über die Reaktivierung von Schienenstrecken bis zur Umgestaltung von Verkehrsflächen. Gleichzeitig begleitet sie Verhaltensänderung: Menschen steigen vom Auto auf Bus, Bahn oder Fahrrad um, wenn Kommunikation motiviert statt nur informiert.
Verkehrsbetriebe, Kommunen und Baulastträger von Straßeninfrastruktur stehen vor kommunikativen Herausforderungen: Lange Bauzeiten erzeugen jahrelange Betroffenheit. Organisierte Bürger*innen-initiativen mobilisieren Widerstand. Und Verhaltensänderung braucht gezielte Impulse in unterschiedlichen Phasen der Veränderungsbereitschaft.
Wir von Lots* sind überzeugt: Die meisten Hebel liegen in Phase 0. Wer in dieser frühen Phase die richtigen Gespräche führt – ämterübergreifend, zwischen Betreiber und Verwaltung, mit der Politik –, spart später erheblichen Aufwand. Mit Erfahrung aus über 80 Projekten (Stand 2026) entwickelt Lots* Kommunikationsstrategien, die Erwartungen realistisch setzen und den Projektverlauf stabilisieren.
Was oft fehlt, ist das Vertrauen: Anwohnende, die sich an die Ruhe gewöhnt haben. Gemeinden mit eigenen Plänen für die Trasse. Lots* erklärt ehrlich den Nutzen und begleitet Projekte von der Machbarkeitsstudie bis zum Betrieb.
go.Rheinland — Beteiligung und Kommunikationsstrategie für Schienenreaktivierung im Rheinischen Revier
Der Erhalt von Straßen, Autobahn und Brücken bedeutet lange Bauzeiten und Belastungen. Lots* entwickelt Kommunikation, die Betroffene ehrlich informiert und Vertrauen über Jahre aufrechterhält.
Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südbayern – A93 Fahrbahnerneuerung Regensburg Süd bis Dreieck Saalhaupt
ÖPNV-Ausbau und Netzerweiterung bringen Veränderungen im öffentlichen Raum und lange Bauzeiten mit sich. Lots* gestaltet Kommunikation, die Konflikte adressiert und den Nutzen klar macht.
Mainzer Mobilität – Ausbau des Straßenbahnnetzes
Rad- und Fußverkehr erfordern Umwidmung von Verkehrsflächen und wecken Konflikte. Lots* entwickelt Kommunikation, die Verhaltensänderung begleitet und Flächenkonflikte frühzeitig entschärft.
Stadt Hamm – Radwegausbau an einer Hauptstraße
Mobilitätsverhalten zu verändern bedeutet, in Gewohnheiten einzugreifen – klassische Kampagnen greifen dabei zu kurz. Mit dem Framework für wirksame Verhaltensänderung begleitet Lots* Menschen Schritt für Schritt beim Umstieg.
Forschungsprojekt mit 18 Praxisorganisationen und vier Wissenschaftler*innen
Mobilitätsprojekte gelingen, wenn strategische Kommunikation frühzeitig ansetzt – bevor Widerstand entsteht und bevor Verhaltensänderung zur Hürde wird. Lots* verbindet kommunikative Kompetenzen mit mobilitätsspezifischer Erfahrung.
Planung, Ausbau, Sanierung, Reaktivierung: Mobilitätsprojekte erfordern Kommunikation in allen Phasen.
Lots* konzipiert und moderiert Formate, die Bürger*innen, Gewerbetreibende und Politik zusammenbringen.
Lots* analysiert, wer Einfluss hat, identifiziert kritische Stakeholder*innen und adressiert sie, bevor sie sich organisieren.
Das Lots* Framework für wirksame Verhaltensänderung wurde gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis entwickelt.
Ziel war es, herauszufinden: Wie kann Kommunikation Verhaltensänderung gezielt begleiten – statt auf Zufall oder Einmaleffekte zu setzen?
In Reallaboren, Tests und Feedbackschleifen wurde Wissen aus der Forschung zu einem alltagstauglichen Werkzeug für Verkehrsunternehmen weiterentwickelt.
Die Antwort ist das Lots* Framework für wirksame Verhaltensänderung, das zeigt: Veränderung lässt sich gestalten, wenn Menschen über alle Phasen der Verhaltensänderung hinweg begleitet werden.
Fahrbahnerneuerung auf einer stark befahrenen Autobahnstrecke – bei laufendem Verkehr. Lots* übernahm die strategische Projektkommunikation: Stakeholder*innen- Analyse, Abstimmung mit Gemeinden und Rettungskräften entlang der Strecke und kontinuierliche Information aller relevanten Akteur*innen. Das Ergebnis: Akzeptanz für unvermeidliche Einschränkungen.
Lots* begleitet die Landeshauptstadt Erfurt im Planungsprozess der Stadtbahnlinie 9. Ziel ist es, den komplexen Gesamtnutzen der neuen Verbindung verständlich zu vermitteln und frühzeitig den Dialog mit Bürger*innen, Gewerbe und Politik zu eröffnen. Dafür entwickelten wir eine übergreifende Strategie mit Projektwebsite, FAQ, internen Sprachregelungen und politischen Präsentationen. Ein strukturiertes Stakeholder*innen-Management sowie geplante Infomärkte schaffen Orientierung und binden die relevanten Akteur*innen frühzeitig ein.
Im Blog zeigt Kommunikationsberaterin Katja Simic, warum Verkehrsprojekte nicht nur an schlechter Planung scheitern – sondern an Zielkonflikten, die zu spät sichtbar werden. Mit der Phase 0 von Lots* lassen sich Bedarfe, Interessen und Verantwortlichkeiten bereits vor dem ersten Planungsstrich klären. So schaffen Kommunen und Verkehrsbetriebe eine gemeinsame Grundlage, bleiben trotz unterschiedlicher Ziele handlungsfähig und vermeiden spätere Verzögerungen, Mehrkosten und Vertrauensverluste.
Im Blog zeigt Kommunikationsberaterin Sina Marx, wie Verkehrsunternehmen und Kommunen trotz Haushaltssperre handlungsfähig bleiben können. Drei kommunikative Hebel helfen dabei: Projekte in umsetzbare Schritte teilen, intern für Klarheit sorgen und nach außen ehrlich mit Unsicherheiten umgehen. So lassen sich Vertrauen und Motivation erhalten – auch wenn Fördermittel ausbleiben, Zeitpläne wackeln und die große Lösung noch warten muss.
Nein, aber der Aufwand steigt. Wer erst kommuniziert, wenn Bürger*innen auf der Straße stehen oder Petitionen kursieren, kämpft gegen verfestigte Bilder. Das ist möglich, dauert aber länger und kostet mehr als frühzeitige Kommunikation. Lots* arbeitet auch in Konfliktsituationen – mit klarer Analyse, wer die kritischen Akteure sind, was sie bewegt und wie ein glaubwürdiger Dialog wieder aufgebaut werden kann. Manchmal ist Deeskalation das Ziel, manchmal das Sichern von Handlungsspielraum. Beides braucht Strategie.
Öffentlichkeitsarbeit informiert. Akzeptanzkommunikation verändert. Der Unterschied liegt nicht im Kanal, sondern im Ziel: Es geht nicht darum, Botschaften zu senden – sondern darum zu verstehen, warum Menschen einem Projekt skeptisch gegenüberstehen, und gezielt daran zu arbeiten. Lots* nutzt dafür verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse und datenbasierte Kommunikation: Was treibt Zustimmung? Was erzeugt Widerstand? Und wie erreichen wir die Menschen, die noch keine Meinung haben, bevor andere sie übernehmen?
Das ist eine der häufigsten Fragen, die wir hören. Die kurze Antwort: Projekte, die ins Stocken geraten, weil Akzeptanz fehlt, kosten ein Vielfaches dessen, was frühzeitige Kommunikation kostet – in Zeit, Rechtskosten und Reputationsschäden. Lots* kann dabei helfen, diesen Business Case intern zu argumentieren: mit Zahlen aus vergleichbaren Projekten und einem konkreten Kommunikationsrahmen, der zeigt, was wann gebraucht wird.
Dann, wenn das Projekt eine Dimension annimmt, die intern schwer zu stemmen ist – zeitlich, inhaltlich oder weil die eigene Nähe zum Thema zum Problem wird. Wer selbst tief im Projekt steckt, sieht manchmal nicht mehr, wie es von außen wirkt. Lots* bringt den Außenblick: Was nehmen Bürger*innen wahr? Welche Fragen werden kommen, bevor sie gestellt werden? Und wo entstehen gerade Narrative, die das Projekt gefährden könnten? Manchmal reicht eine strategische Beratung auf Zeit. Manchmal braucht es mehr. Das klären wir gemeinsam.
Information allein verändert kein Verhalten. Wer weiß, dass der ÖPNV schneller ist, steigt trotzdem nicht automatisch um. Menschen befinden sich in unterschiedlichen Phasen der Veränderungsbereitschaft und brauchen in jeder Phase andere Impulse. Lots* entwickelt Kommunikation, die gezielt dort ansetzt, wo Menschen gerade stehen.
Sie wollen Ihr Infrastrukturprojekt im Mobilitätsbereich kommunikativ so aufsetzen, dass Akzeptanz entsteht bevor Widerstand sich formiert? Sprechen Sie mit uns, oder entdecken Sie unsere weiteren Themen.
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