Integrierte Kommunikation und Beteiligung bereits ab Leistungsphase 0 mitdenken

Planungsprozesse für Verkehrs- und Infrastrukturprojekte werden nachhaltig beschleunigt und erfahren eine größere Akzeptanz, wenn die Öffentlichkeit bereits in den Leistungsphasen 0 und 1 aktiv moderiert und beteiligt wird.

Die frühe Kostenplanung wird belastbarer, die Auswahl einer Vorzugsvariante in der Leistungsphase 2 belastbarer und der Planungsprozess in Leistungsphase 3 zielführender. Insgesamt kann das Risiko für den weiteren Planungsprozess eingegrenzt werden, in Phase 4 werden bspw. Einwände und Stellungnahmen reduziert.

Werden die gewonnen personellen und finanziellen Ressourcen in die frühe Beteiligung und Kommunikation in Phase 0 und 1 investiert, werden die Chancen für ein beschleunigtes Planungsverfahren erhöht – ganz im Sinne einer Mobilitätswende bis 2030.

Eine integrierte Kommunikation und Beteiligung ab Phase 0 zahlt auf die Projektziele ein

In Deutschland ist die Aufmerksamkeit für diese Frühphase von Bauplanungsprozessen bisher gering. Da aber jedes Bauprojekt diese Leistungsphase – wenn auch noch unzureichend gehandhabt – durchläuft, und in dieser Phase die Weichen für alle späteren Ereignisse jeder Bauplanung gestellt werden, liegt eine Qualitätsverbesserung im Interesse aller Beteiligten.

Die getroffenen Entscheidungen können in späteren Projektphasen nur mit erheblichem Mehraufwand korrigiert werden. Die Leistungsphase 0 hat sowohl für das Einzelprojekt als auch für das Bauwesen insgesamt und seine wirtschaftlichen Konsequenzen erhebliche Bedeutung.

Unser Ziel ist es, durch einen optimierten und transparenten Planungsprozess die bestmögliche Bauqualität zu erreichen, indem frühzeitig – in Leistungsphase 0 – die relevanten Rahmenbedingungen definiert und kommuniziert werden. In dieser Phase entstehen Visionen, Konzepte und Machbarkeitsstudien für ein Vorhaben bis hin zur Ableitung der ersten groben Aufgabenstellung, die die Grundlage für die Leistungsphase 1 wird.

Infografik_Integrierte Planung

Warum ist der Einbezug der Öffentlichkeit bereits in Leistungsphase 0 so wichtig?

Jedes Projekt der Phase 0 gewinnt konzeptionell an Substanz und Grundlagenwissen, wenn Erwartungen, Sichtweisen und Bedürfnisse der Bürger*innen und Politik bereits zu diesem Zeitpunkt in die ersten Überlegungen zum Vorhaben einfließen. Dabei wird ein Stimmungsbild zu dem Projekt gewonnen und Vertrauen in die Planungen aufgebaut. Zudem können spätere Einwände und Stellungnahmen in Phase 4 reduziert werden.

Bürger*innen und Stakeholdergruppen vor Ort sind Expert*innen vor Ort, die frühzeitig Informationen und Wissen in das Projekt einbringen können, die Planer*innen mangels Ortskenntnis nicht haben. Zudem haben sie oftmals einen anderen Blick auf den Planungsgegenstand, der bereichernde Erkenntnisse liefern kann. Daraus resultiert die Chance frühzeitig Themen und Aspekte für das Vorhaben zu untersuchen, die andernfalls erst wesentlich später bekannt werden und zu Stolpersteinen werden können.

Kosten können vermieden werden, wenn frühzeitig kommuniziert wird. Denn: Verzögerungen in der Planung oder gar später in der Bauphase sind ein Vielfaches teurer als die Ausgaben für frühe Kommunikation und Beteiligung.

VCDB VerkehrsConsult Dresden-Berlin GmbH – unser Partner bei Planungsprozessen 

Die VCDB VerkehrsConsult Dresden-Berlin GmbH ist ein regional, national und international tätiges Beratungsunternehmen für alle Fragen des Verkehrswesens. 

Die eingespielte Partnerschaft von Lots* und VCDB beruht auf dem gleichen Verständnis und der Haltung gegenüber Beteiligungsprozessen. Gemeinsam bieten wir Ihnen Projektmanagement von Planung und Kommunikation aus einer Hand – mit Spezialisierungen und viel Erfahrung in beiden Disziplinen – an. Wenn Sie uns gemeinsam bereits ab Leistungsphase 0 in Ihr Projekt einbeziehen, versichern wir Ihnen Kosten- und Zeitersparnis.

Eine Voraussetzung für den Erfolg komplexer Infrastrukturprojekte bildet neben der Klärung der rein planerischen Aspekte in Phase 1 auch die frühzeitige kommunikative Ausgestaltung der Zusammenarbeit. 

Fragestellungen im Zuge der Zusammenarbeit mit internen und externen Partner*innen sind:

  • Welche Erwartungen und Bedürfnisse an die interne Kommunikation gibt es?

  • Aufbauorganisation: Wer ist für die interne und/oder externe Kommunikation verantwortlich? Welche klar definierten Mandate gibt es und wer hat sie inne? Wer entscheidet, wer will an Entscheidungen beteiligt werden, wer berichtet an wen?

  • Ablauforganisation: Welche Kommunikationswege und -prozesse, Abläufe und Formate für Informationsaustausch, Weitergabe und Entscheidungsprozesse gibt es?

  • Welche Grundsätze für die Zusammenarbeit und welche Form von Fehlerkultur möchten die Projektbeteiligten vereinbaren?

  • Welcher Grad der Beteiligung von Öffentlichkeit und Stakeholdergruppen wird angestrebt?

  • Was ist das gemeinsame Verständnis von Kommunikation mit und Beteiligung der Öffentlichkeit? Welche konkreten Ziele sollen damit verfolgt werden?

  • Welche Chancen und Risiken sind im Projekt in Hinblick auf die öffentliche Meinung zu erwarten?

  • Gibt es eine Projektmarke und welchen Nutzen soll diese stiften?

  • Wer ist Sprecher*in und Gesicht für das Vorhaben? Welche Erwartungen und Aufgaben sind damit verknüpft?

  • Welche (existierenden) Instrumente der Kommunikation und Beteiligung sollen das Vorhaben begleiten?

  • Wie werden Krisen vermieden und welche Anforderungen an und Instrumente für die Krisenkommunikation werden vereinbart?

Unsere Leistungen

  • Stakeholderanalyse- und Management

  • Strategische Kommunikation und Issuemanagement

  • Konzeption und Umsetzung von Kommunikationsformaten

  • Konzeption und Umsetzung von Dialogformaten

  • Interne und externe Kommunikationsberatung

  • Systemische Moderation

  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

  • Medienmonitoring

 

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Argumente für frühzeitige Kommunikation und Beteiligung

Wir zeigen Ihnen, wie Sie personelle und finanzielle Ressourcen einsparen können, warum Sie durch frühe Beteiligung bereichernde Erkenntnisse für Ihren Planungsprozess bekommen und wie Sie nachhaltig Akzeptanz schaffen.

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Podcast: Integrierte Planung und Kommunikation

Planungs­prozess beschleunigen? Mit integrierter Kommunikation! Darüber sprechen Henning Schulze von Lots* und Matthias Zöbisch von VCDB in unserem Podcast. Und: Welche persönlichen Erfahrungen sie in ihrer Rolle als Kommunikator und Planer dabei machen.

 

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Projektmanagement von Planung und Kommunikation aus einer Hand

Jörg Müller von Lots* und Matthias Zöbisch von VCDB sind überzeugt davon, dass frühzeitige Kommunikation und Beteiligung Ihren Planungsprozess beschleunigt. Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern und planen gemeinsam Ihre individuellen Maßnahmen.

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