Mobilitätsverhalten

Veränderungskommunikation, die den Umstieg möglich macht

Für Verkehrsunternehmen und Kommunen: Mobilitätsverhalten verändern – mit Kommunikation, die zur Veränderungsbereitschaft der Menschen passt.

„Mobilitätsgewohnheiten sind tief verankert. Sie ändern sich nicht durch Argumente – sondern durch Kommunikation, die Menschen genau dort abholt, wo ihre Bereitschaft zur Veränderung gerade steht.“ 

Jörg Müller
Jörg Müller Geschäftsführer von Lots*
Rückansicht von Menschen an der U-Bahn-Station Warschauer Straße neben einer U-Bahn

Mobilitätsverhalten beschreibt, wie Menschen ihre alltäglichen Wege zurück­legen – und unter welchen Bedingungen sie bereit sind, diese Gewohnheiten zu verändern. Es ist kein Einstellungsproblem. Es ist ein Kommunikationsproblem.

Verkehrsunternehmen und Kommunen sollen Menschen zum Umstieg bewegen – vom Auto auf Bus, Bahn, Rad oder Sharing. Mit begrenzten Budgets, unter politischem Druck, oft ohne klare Strategie.

Klassische Kampagnen greifen hier zu kurz. Wer Mobilitätsverhalten verändern will, braucht keine lauteren Botschaften, sondern Kommunikation, die zur inneren Haltung der Menschen passt.

Lots* hat dafür das Lots* Framework für wirksame Verhaltensänderung entwickelt – entstanden aus einem Forschungsprojekt mit 18 Praxisorganisationen und vier Wissenschaftsdisziplinen. Es gibt Verkehrsunternehmen und Kommunen eine Struktur, mit der Kommunikation Mobilitätsverhalten tatsächlich verändert.

Was bedeutet Veränderungskommunikation für Mobilitätsverhalten?

Veränderungskommunikation für Mobilitätsverhalten ist ein Ansatz, der Menschen nicht mit Botschaften überzeugen will – sondern sie dort abholt, wo ihre Bereitschaft zur Veränderung gerade steht. Mobilitätsgewohnheiten entstehen über Jahre, sind tief verankert und laufen meist unbewusst ab. Sie verändern sich nicht durch Information allein. Entscheidend ist, in welcher Phase der Veränderungsbereitschaft sich ein Mensch gerade befindet – und ob Kommunikation genau dort ansetzt.

Veränderungskommunikation macht diesen Prozess steuerbar: Sie gibt Verkehrsunternehmen und Kommunen eine Struktur, mit der Kommunikation Mobilitätsverhalten tatsächlich beeinflusst – vom ersten Impuls bis zur stabilen neuen Routine.

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Warum Kommunikation für Mobilitätsverhalten oft nicht wirkt

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Kampagnen laufen, Verhalten ändert sich kaum

Broschüren werden verteilt, Social Media bespielt, Plakate geklebt. Die Reichweite stimmt – die Wirkung nicht. Der Grund: Kommunikation spricht Menschen zu einem Zeitpunkt an, an dem sie noch gar nicht bereit für Veränderung sind. 

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Der Druck kommt von außen, die Mittel fehlen innen

Politik und Öffentlichkeit erwarten sichtbare Ergebnisse beim Umstieg. Gleichzeitig schrumpfen Budgets, fehlen Fachkräfte und fehlt eine klare Strategie, wie Kommunikation Verhalten wirklich beeinflussen soll. 

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Kommunikation wird als einmalige Maßnahme gedacht

Wer Mobilitätsverhalten verändern will, braucht keine Kampagne. Er braucht eine Begleitung – über alle Phasen der Veränderungsbereitschaft hinweg. 

Lots* Framework für wirksame Verhaltensänderung: Vier Stufen, eine klare Struktur

Mobilitätsverhalten verändert sich nicht auf einen Schlag. Es ist ein Prozess – mit Hürden, Zweifeln und kleinen Schritten. Das Lots* Framework macht diesen Prozess sichtbar und nutzbar: Kommunikation wird zur gezielten Begleitung statt zur einmaligen Ansprache.

Die vier Stufen der Verhaltensänderung:

Vor der Entscheidung

Aufmerksamkeit schaffen, Problembewusstsein fördern, erste Impulse setzen – bei Menschen, die noch gar nicht über einen Umstieg nachdenken. 

 

Vor der
Aktion

Alternativen konkret machen, Motivation stärken, Selbstwirksamkeit ansprechen – bei Menschen, die grundsätzlich offen sind, aber noch zögern. 

In der
Aktion

Erste Schritte begleiten, Barrieren abbauen, positives Feedback ermöglichen – bei Menschen, die gerade umsteigen. 

Nach der
Aktion

Neue Routinen stabilisieren, soziale Bestätigung stärken, langfristige Bindung aufbauen – bei Menschen, die den Umstieg vollzogen haben.
Lots* Framework für wirksame Verhaltensänderung

Lots* Framework für wirksame Verhaltensänderung

Wie bewegen Sie Menschen dauerhaft zum Umstieg – und nicht nur kurzfristig? Welche Kommunikation begleitet Verhaltensänderung wirklich, statt auf Einmaleffekte zu setzen? Das Playbook zeigt, wie Sie Zielgruppen analysieren, Maßnahmen entwickeln und Veränderungsprozesse strategisch gestalten – entstanden aus Forschung, gemacht für die Praxis. 

Hinter dem Lots* Framework steht kein Theoriemodell, sondern ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, das Wissenschaft und Praxis von Anfang an zusammengebracht hat.

Ansprechpartner für Mobilitätsverhalten und Veränderungskommunikation

Jörg Müller

Jörg Müller

Geschäftsführer von Lots*

Jörg Müller ist Geschäftsführer und Senior-Kommunikationsberater bei Lots*. Mit über 20 Jahren Erfahrung als Kommunikationsberater, Moderator und Organisationsentwickler begleitet er Verkehrsunternehmen und Kommunen dabei, Veränderungsprozesse kommunikativ so aufzusetzen, dass sie wirklich greifen. Er hat das Lots* Framework für wirksame Verhaltensänderung initiiert – und kennt die Fragen, die Kommunikationsverantwortliche nachts wachhält. 

Häufige Fragen zum Thema Mobilitätsverhalten und Kommunikation

Mobilitätsverhalten beschreibt die Gewohnheiten, mit denen Menschen ihre alltäglichen Wege zurück­legen. Diese Gewohnheiten sind tief verankert – sie sind bequem, vertraut und oft unbewusst. Veränderung entsteht nicht durch Information allein, sondern wenn Kommunikation zur inneren Haltung und Lebenssituation der Menschen passt.

Kampagnen sprechen oft alle an – unabhängig davon, ob jemand überhaupt bereit ist, sein Mobilitätsverhalten zu überdenken. Wer noch nicht offen für Veränderung ist, lässt sich durch Plakate und Appelle nicht überzeugen. Wirksame Kommunikation setzt früher an: bei der Frage, in welcher Phase der Veränderungsbereitschaft sich die Zielgruppe gerade befindet.

Das Framework ist für Verkehrsunternehmen, Verbünde und Kommunen entwickelt worden – also für alle, die Menschen zum Umstieg auf Bus, Bahn, Rad oder Sharing bewegen wollen. Es ist skalierbar: einsetzbar für kleine Pilotprojekte ebenso wie für stadtweite Kommunikationsstrategien.

 

Die meisten Ansätze denken Kommunikation als einmalige Maßnahme. Das Lots* Framework denkt sie als Prozess – entlang der vier Stufen der Verhaltensänderung. Es basiert auf einem interdisziplinären Forschungsprojekt und wurde gemeinsam mit 18 Praxisorganisationen entwickelt. Kein Theoriemodell, sondern ein Arbeitswerkzeug.

 Ja. Das Lots* Framework ist so aufgebaut, dass es auch von kleinen Teams oder Organisationen ohne spezialisierte Kommunikationsabteilung genutzt werden kann. Das Playbook liefert konkrete Strukturen, Checklisten und Anwendungsbeispiele – direkt einsetzbar ohne Vorwissen. Und wo es sinnvoll ist, begleitet Lots* die Umsetzung: von der Strategieentwicklung bis zur konkreten Maßnahmenplanung. 

Mobilitätsverhalten verändern – mit Kommunikation, die wirklich greift.

Sie wollen, dass Menschen ihr Mobilitätsverhalten tatsächlich ändern – nicht nur informiert werden, sondern wirklich umsteigen, mitziehen, mitmachen? Dann brauchen Sie mehr als Öffentlichkeitsarbeit. Sprechen Sie mit uns. 

Jörg Müller
Jörg Müller Geschäftsführer