Für Stadtwerke und Kommunen: zukunftsfeste Wärmeversorgung kommunikativ so aufsetzen, dass Projekte reibungsärmer verlaufen.
Wärmeversorgung ist Infrastruktur mit gesellschaftlichem Konfliktpotenzial. Der Ausbau von Fernwärmenetzen, die Umsetzung kommunaler Wärmeplanung und die Aktivierung von Eigentümer*innen gehen weit über technische Planung hinaus. Sie berühren Eigentumsrechte, Investitionsentscheidungen und das Vertrauen in kommunale Institutionen.
Stadtwerke und Kommunen müssen erklären: warum das Netz gerade jetzt ausgebaut wird, warum bestimmte Quartiere zuerst erschlossen werden und was der Anschluss konkret bedeutet. Wer darauf keine klaren Antworten hat, verliert das Vertrauen – auch wenn die Technologie überzeugt.
Das Team von Lots* vereint mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Kommunikation von Infrastrukturprojekten. Wir unterstützen Stadtwerke und Kommunen dabei, Kommunikationsstrategien zu entwickeln, die Akzeptanz für eine zukunftsfeste Wärmeversorgung schaffen. Dabei betreffen unsere Themen beispielsweise die Akzeptanzsicherung beim Fernwärmeausbau oder politisches Stakeholder*innen-Management.
Akzeptanzkommunikation für Wärmeversorgung ist die strategische Kommunikationsplanung für den Ausbau und Betrieb von Fernwärme- und weiteren Wärmenetzen. Ziel ist es, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen, bevor Widerstand entsteht. Sie beginnt vor dem ersten öffentlichen Planungsschritt und begleitet ein Projekt durch alle Phasen: von der kommunalen Wärmeplanung und deren Fortschreibungen bis zur Anschlussgewinnung.
Die kommunalen Wärmepläne sind beschlossen. Jetzt geht es in die Umsetzung. Und plötzlich zeigt sich: Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander. Alle sagen, man müsse gut kommunizieren. Aber wie das konkret geht – mit welchen Formaten, für welche Zielgruppen, in welcher Reihenfolge – das ist in den meisten Projekten noch offen. Lots* hilft dabei, aus dem Anspruch eine Strategie zu machen.
Es geht nicht nur um Infrastruktur. Es geht darum, dass Eigentümer*innen dämmen, sanieren, Wärmepumpen installieren und im Zweifel ihre Gasheizung aufgeben. Das ist Verhaltensänderung im großen Maßstab. Klassische Informationskampagnen reichen dafür nicht. Es braucht Formate, die dort ansetzen, wo Entscheidungen wirklich fallen und Menschen, die in den direkten Austausch und auch als Mittler in die Haushalte gehen.
Stadtwerke, Kommunen, Ingenieur*innen, Stadtplanung, Wissenschaft – alle sitzen am Tisch, aber selten abgestimmt. Stadtwerke denken in Anschlussquoten. Kommunen denken in Legislaturperioden. Ingenieur*innen denken in Trassenpunkten. Ohne eine gemeinsame Kommunikationsstruktur entstehen Widersprüche – nach innen wie nach außen. Das merken die betroffenen Personen, Unsicherheit kann entstehen.
Der Ausbau von Fernwärmenetzen ist das kapitalintensivste und konfliktträchtigste Handlungsfeld. Lots* entwickelt Akzeptanzstrategien für den Netzausbau – von der frühen Öffentlichkeitsarbeit über die Baukommunikation bis zum Stakeholder*innen-Management bei der Trassenplanung. Ziel ist neben der hohen Anschlussquote ein Prozess, der auch dann trägt, wenn es schwierig wird.
Die Umsetzung klimafreundlicher Wärmeversorgung findet im Privaten statt. Lots* konzipiert Kommunikationsmaßnahmen, die Eigentümer*innen erreichen. Und das mit Formaten, die dort ansetzen, wo Entscheidungen wirklich fallen. Das kann ein regelmäßiger Quartiersdialog sein oder der Austausch mit Schornsteinfeger*innen, die dann mit passenden Infomaterialien ausgestattet in die Haushalte gehen. Ihnen wird vertraut und sie können einschätzen, was z. B. ein Fernwärmeausbau für eine bestimmte Straße bedeutet.
Wärmeversorgung ist ein politischer Prozess. Lots* unterstützt Kommunen dabei, widerstreitende Interessen zu moderieren, die politische Kommunikation strategisch zu steuern und den Prozess auf Kurs zu halten. Und das auch dann, wenn der öffentliche Druck steigt.
Lots* begleitet die Stadtwerke Halle mit Kommunikationsberatung und Moderation im Programm Roadmap Klimaneutralität <2045. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein komplexer Transformationsprozess intern und extern so kommuniziert wird, dass er Vertrauen schafft – bei Mitarbeitenden, Politik und Öffentlichkeit.
Im Frankfurter Europaviertel entsteht ein neues innerstädtisches Quartier – und mit ihm 2,7 Kilometer neue Stadtbahnstrecke und vier Stationen. Lots* begleitet die SBEV mit strategischer Projektkommunikation: von der Beratung über Öffentlichkeitsarbeit bis zum Dialog mit Gremien und Stakeholder*innen. Ergebnis: Vertrauen durch frühzeitige, offene Kommunikation – damit sich die Projektverantwortlichen auf Planung und Bau konzentrieren können.
Windenergieprojekte stoßen oft auf Widerstand. Besonders dann, wenn Kommunikation zu spät beginnt. In der Wedemark plant enercity bis zu 43 Windenergieanlagen – mitten in einer Region, die unmittelbar betroffen ist. Lots* begleitet die strategische Projektkommunikation über den gesamten Planungs- und Genehmigungsprozess: Stakeholder*innen-Analyse, Akzeptanzkommunikation und ein öffentlicher Infomarkt in Mellendorf, bei dem Bürger*innen an fünf Stationen direkt mit Expert*innen ins Gespräch kommen konnten.
Überall dort, wo Bau- und Infrastrukturvorhaben auf eine betroffene Öffentlichkeit treffen: Straßenbahnausbau, Wärmenetzausbau, Schienenreaktivierung, Stromnetzausbau. Kurz: bei allen Projekten, bei denen Zustimmung keine Selbstverständlichkeit ist.
So früh wie möglich: idealerweise bevor ein Projekt öffentlich bekannt wird. Wer erst kommuniziert, wenn Kritik laut wird, zahlt einen höheren Preis: mehr Aufwand, weniger Wirkung. Projektkommunikation ist ein Steuerungsinstrument. Sie entfaltet ihre Wirkung, wenn sie von Anfang an mitgedacht wird.
Öffentlichkeitsarbeit informiert. Projektkommunikation steuert. Sie legt fest, wer wann mit wem über was kommuniziert – intern im Projektteam, extern gegenüber Anwohner*innen, Stakeholder*innen, Medien und Politik. Sie ist ein strategischer Rahmen, der alle Kommunikationsprozesse eines Projekts zusammenhält.
Zeit und Geld. Verzögerungen durch Einsprüche, Klagen oder politischen Druck können Monate oder Jahre kosten. Reputationsschäden kommen hinzu. Investitionen in professionelle Projektkommunikation sind fast immer günstiger als die Folgekosten fehlender Kommunikation.
Über reale Auswirkungen: Genehmigungsverfahren, die reibungsloser liefen. Einsprüche, die ausblieben. Stakeholder*innen, die sagen: „Wir wussten immer, was auf uns zukommt." Das ist der Beweis, dass Kommunikation ihre wichtigste Funktion erfüllt hat.
Sie wollen Ihr Infrastrukturprojekt kommunikativ so aufstellen, dass Akzeptanz entsteht, bevor der erste Bagger rollt? Sprechen Sie mit uns – oder vertiefen Sie das Thema mit unserem White Paper.
Zum Kennenlernen, zum Vereinbaren von Terminen oder für Informationen: Am besten sprechen wir uns persönlich. Füllen Sie einfach das Kontaktformular aus. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen.