Team-Kommunikation im Homeoffice

26.03.2020

Pünktlich um 10 Uhr sitze ich am Esstisch vor dem Laptop. Ein frischer Kaffee steht neben mir. Ich bin in alle notwendigen Systeme eingeloggt. Eigentlich alles genauso wie im Büro. „Ping – ping – ping“ – ein Kollege ruft im Teamchat an. Unser Videocall beginnt.

 „Könnt ihr mich hören?“ – „Ja!“ – „KÖNNT IHR MICH HÖÖÖREN?“ – „JAAAAA.“ Zugegeben, die Technik ist nicht immer unsere beste Freundin, manchmal lässt sie uns im Stich. Meistens funktioniert sie aber ganz gut. Wir treffen uns als Team jeden Morgen um 10 Uhr zu einem virtuellen Daily Standup-Meeting, um uns zu erzählen, was wir uns für den Tag vorgenommen haben und wie es uns geht.

Kommunikationsspielregeln

Denn um das Team zusammenzuhalten, macht es Sinn, sich zu einer festen Zeit einmal am Tag oder einmal pro Woche in der Gruppe zu sehen und den Stand der Arbeit zu besprechen und sich auf dem Laufenden zu halten.

Im Büro kann man sich mal eben etwas zurufen: „Denk daran, dem Herr Schmidt noch das Dokument zu schicken!“ Eine freundliche Erinnerung, eine strenge Aufforderung? Der Blick verrät, wie die Kollegin es meint. Deshalb ist gute Kommunikation das Wichtigste, wenn Teams räumlich getrennt arbeiten: Viele Unternehmen nutzen dafür Kommunikationstools wie Microsoft Teams oder Slack, Chatprogramme mit Videofunktion für Telefonate. Anbieter wie Zoom ermöglichen größere Videokonferenzen.

 

Wie die Kommunikation mit dem Team im Homeoffice gut funktionieren kann, haben wir in einem Leitfaden zusammengefasst.

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Führungskräfte können sich darüber hinaus mit ihren Teammitgliedern auch mal einzeln zum Videotelefonat treffen und besprechen, wie es läuft. So bekommen sie mit, wer sich mit dem Homeoffice schwertut und Unterstützung braucht. Im Zweifel gilt: Lieber zu viel als zu wenig kommunizieren. Ist etwas unklar, greift lieber mal kurz zum Hörer, um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Außerdem sollte das Team ein paar Fragen klären: Wie schnell muss man auf eine Nachricht reagieren? Gibt es feste Zeiten, in denen alle erreichbar sein müssen?

Home alone, but not lonely

Zugegeben, meine Kolleg*innen fehlen mir im Homeoffice: das gemeinsame Mittagessen, das Plaudern und der Austausch zwischendurch. Durch unsere gute digitale Kommunikation fühle ich mich aber trotzdem mit ihnen verbunden.

 

Illustration: Bertil Brahm

 

Ihr habt Fragen zum Thema Homeoffice oder der digitalen Zusammenarbeit im Team? Schreibt uns – wir teilen gern unsere Erfahrungen!

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