Partizipation durch Live-Formate

Egal ob Bürgersprechstunden oder Zukunftswerkstätten: Beteiligungsformate bewegen sich aktuell zunehmend in den digitalen Raum. Dabei stellen wir fest: Für Teilnehmende ist das zunächst ungewohnt, wirkt aber auch innovativ – nicht abschreckend. Beteiligung online denken, bedeutet für uns bei Lots*: Direkt informieren und gemeinsam diskutieren. Hier zeigen wir, wie digitale Beteiligung live funktioniert. 

Digitaler Kanal löst Bürgerhalle ab

Wenn wir von Live-Formaten sprechen, meinen wir: Teilnehmende sind zur selben Zeit im selben digitalen Kanal. In einem Raum aufhalten, heißt also nicht mehr im gleichen Ratssaal oder in der Bürgerhalle bei einem Bürgerinformationsmarkt zu sitzen, sondern sich im selben Kanal zu befindenGleich bleibt: Ein fester Zeitrahmen und klare Zielstellung charakterisieren das Format.  

Vergleichbar mit der Umsetzung digitaler Workshops können einzelne Themen und Fragen in eigenen Räumen besprochen und diskutiert werden. Live-Formate verfolgen das Ziel einer intensiven Auseinandersetzung: Der Informationsaustausch ist direkt und tiefgehend, denn es gibt eine Resonanz. Der Fokus liegt auf der Klärung von Fragen. Dies stärkt die Beziehungsebene der Teilnehmenden  durch Aufmerksamkeit und Austausch auf Augenhöhe.  

Webinar, Live-Streaming oder Videokonferenz 

Technisch gesehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten für die Umsetzung: als Webinar, Live-Streaming oder Videokonferenz. Je nach ausgewähltem Format bestehen verschiedene Vorteile und Möglichkeiten  abhängig von der Anzahl der Teilnehmenden, Verwendung weiterer Funktionen wie Videos und Abstimmungen, aber auch technischen Rahmenbedingungen der Beteiligten.   

Die Rolle der Moderation erweitert sich auf eine technisch-redaktionelle Ebene: Den Chat im Blick behalten, Abstimmungen starten, gegebenenfalls offene Fragen einbringen oder auf eine störungsfreie Verwendung der Mikrofone achten. 

Partizipation digital denken 

Eine klassische digitale Beteiligungsplattform bietet passende Informationen an und ermöglicht Fragen und Anmerkungen beizutragen und zu dokumentieren – als asynchrone Kommunikation, die nicht an Ort und Zeit gebunden ist. Ein Live-Format vertieft wiederum den diskutierenden und beratenden Aspekt. Durch einen Fokus auf eine bestimmte Fragestellung oder durch einen Blick auf das große Ganze.

Für welches Format Sie sich entscheiden, hängt immer auch von Beteiligungsgegenstand und dem Zweck ab. Idealerweise ergänzen sich verschiedene Formen und greifen ineinander. Lots* berät Sie gern bei der Frage der Formatauswahl und -konkretisierung. 

Fazit 

Live-Formate übertragen Beteiligungsformate in den digitalen Raum. Sie bedeuten Kommunikation in beide RichtungenInput und Impulse sind wichtig und grundlegend, Nachfragen und Diskussion auch. Auf diese Weise können Angebote der Partizipation ergänzt und vertieft werden. Wie kann eine digitale Diskussion gelingen? Wie können alle Beteiligten zufrieden und gewinnbringend nach Hause gehen? Dies sind Fragen, mit denen wir uns bei Lots* intensiv auseinandersetzen.  

Eine passende Lösung für alle Vorhaben gibt es natürlich nicht. Was analog gilt, hat auch im digitalen Raum seine Wichtigkeit: Die individuelle Einschätzung eines Vorhabens und der Vorgehensweise ist essentiell für den Erfolg eines Projekts. Ein passendes Tool, klare Spielregeln und neutrale Moderation helfen bei der Zielrichtung. Richtige Fragen und nachvollziehbare Antworten führen zum Ziel. 

 


Neugierig, wie Live-Formate in der Praxis gelingen? 

Wie Partizipation in Live-Formaten in der Praxis funktioniert, erfahren Sie während eines kostenfreien Live-Tutorials. Für Ihre Fragen zur Planung, Konzeption und Umsetzung digitaler Beteiligung steht Jörg Müller gern zur Verfügung. 

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Jörg Müller | Lots*

Jörg Müller ist Geschäftsführer von Lots*, systemischer Moderator und strategischer Kommunikator. Seit langem begleitet er Beteiligungsformate – digital und vor Ort.